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Neurologie


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Die Neurologie ist im Bereich der Medizinwissenschaften ein wichtiger Fachbereich. Ausgebildete Neurologen befassen sich mit Erkrankungen des Gehirns, der Nerven und des Rückenmarks sowie mit bestimmten Erkrankungen der Muskeln. Ärzte, die in Krankenhäusern in der Neurologie arbeiten oder selbstständig praktizieren, müssen nach dem Studium eine spezielle Facharztausbildung absolviert haben. Wer sich heute entscheidet, den Beruf des Neurologen zu ergreifen, der hat künftig gute Berufschancen, denn derzeit und auch in naher Zukunft werden wohl noch viele offene Ärztestellen in der Neurologie zu besetzen sein.

Die am häufigsten behandelten Krankheiten in der Neurologie

Zu den häufigsten Krankheiten, die in der Neurologie behandelt werden, zählen vor allem Schlaganfälle, Epilepsien, die Parkinson-Erkrankung oder die Multiple Sklerose. Ebenfalls in das Fachgebiet eines Neurologen fallen die Behandlung von Demenz und Alzheimer, von Entzündungen oder Tumoren im Gehirn. Nervenerkrankungen, die durch Stoffwechselprobleme, äußeren Verletzungen oder Vergiftungen oder zu viel Alkoholeinfluss entstanden sind, lassen sich ebenfalls von einem Neurologen behandeln. Nicht zuletzt sind Diabetiker bei einem Facharzt für Neurologie gut aufgehoben. Sehr häufig sind Neurologen zusätzlich auch Psychiater, und kümmern sich um psychische Erkrankungen, weil diese oft mit Stoffwechselerkrankungen oder Störungen im Nervensystem einhergehen.

Jobs in der Neurologie

Wie bereits erwähnt, lassen sich derzeit Jobs in der Neurologie in fast allen Teilen Deutschlands sehr gut finden, und auch in unseren Nachbarländern Schweiz und Österreich gibt es eine ganze Menge attraktive Stellenangebote. Neben einem jetzt schon vorhandenen Fachkräftemangel wird es in den nächsten Jahren einen noch größeren Bedarf an Neurologen geben. Dies liegt vor allem an der alternden Gesellschaft. Aktuell liegt der Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind, noch bei 20 Prozent. Dieser wird jedoch in den nächsten 30 Jahren schon mehr als 30 Prozent betragen. Und genau in dieser Altersgruppe lassen sich die oben beschriebenen Krankheiten sehr viel häufiger als bei jüngeren Menschen finden. Darüber hinaus werden auch stets neue Therapien und Medikamente entwickelt, die die Arbeit des Neurologen erleichtern werden und mit denen sich viele Erkrankungen schon bald deutlich besser in den Griff bekommen lassen.

Ausbildung zum Neurologen

Wer eine der vielen offenen Ärztestellen als Neurologe besetzen möchte, der muss zunächst ein Studium der Humanmedizin erfolgreich absolvieren. Die Mindestanforderung dafür ist ein Abitur, zumeist wird aber auch ein überdurchschnittlich guter Notendurchschnitt erwartet, weil an vielen Universitäten oder Hochschulen ein Numerus Clausus über die Vergabe der Studienplätze entscheidet. An dieses Studium schließt sich eine fünfjährige Facharztausbildung an. In dieser Ausbildungszeit arbeiten die angehenden Neurologen in neurologischen Abteilungen, wo sie ihr Handwerkszeug erlernen, verbringen aber auch mindestens ein Jahr in psychiatrischen oder psychotherapeutischen Abteilungen eines Krankenhauses sowie mindestens sechs Monate in der Intensivmedizin. Erst wenn diese Stationen absolviert worden sind, darf sich der Mediziner Facharzt für Neurologie nennen.

Stellenangebote finden

Offene Ärztestellen in der Neurologe gibt es in Krankenhäusern und Spezialkliniken sowie in Reha-Einrichtungen oder in Facharztpraxen. Eine gute Anlaufstelle, um Jobs als Neurologe zu finden, ist beispielsweise das Internetportal hello-doctor.de. Dort lassen sich immer wieder attraktive Stellenangebote im Bereich der Medizin finden, und täglich kommen neue Ausschreibungen hinzu, sodass sich ein regelmäßiges Vorbeischauen auf dieser Seite lohnt.